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Gehemmt erfolgreich: Ausgebuchter Weihnachts-Terminkalender

Treue Blutspender beim DRK Söllingen

Herzlich Willkommen zur Weihnachtsblutspende in Kleinsteinbach, v. l. n. r.: Günter Maag (Vorsitzender), Markus Kohlbecker (Blutspendedienst), Sabine Raupp (Helferin Einlass) und Simon Maag (stellv. Bereitschaftsleiter).

Dass die Blutspende am 2. Weihnachtsfeiertag in der Bürgerschaft zur Tradition wurde, zeichnete sich bereits in den vergangenen Jahren deutlich ab. Nicht nur allein die Geste der Menschlichkeit bewege zum Aderlass, sondern vielfach auch die Veranstaltung selbst, die Gemeinschaft und die gute Verpflegung der Bereitschaft Söllingen/Kleinsteinbach. Für den DRK-Verein war der Termin am 26. Dezember in der Hagwaldhalle in Kleinsteinbach der dritte unter Pandemiebedingungen. So könne auch schon von einer neuen Routine gesprochen werden, wozu beispielsweise das Maske tragen die kleinste Übung sei, neben dem lückenlos und früh ausgebuchten Terminkalender. 

„Die Spendenbereitschaft in und um Pfinztal sei bemerkenswert hoch, lobt Markus Kohlbecker als Referent vom Blutspendedienst die Gemeinde. Der Verein freute sich auch in diesem Jahr über den ungehemmten Zuspruch, nur trübe die Diskrepanz zum letztlich gestatteten Zulauf - als Folge der aktuellen Bedingungen - etwas die Euphorie. „Leider haben nicht alle Spendewilligen auch die Chance dazu bekommen, denn Abstand und Laufwege zollen einen hohen Tribut. Die Kleinsteinbacher Hagwaldhalle ist für eine derartige Auslastung zu einem so wichtigen Weihnachtstermin nicht optimal“, resümiert Anja Wenz, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK Söllingen. Dies mache man auch für die leicht rückläufige Tages-Bilanz von 146 Erschienenen und 135 Konserven verantwortlich – im Wissen, dass weitere „Lebensretter“ gerne gekommen wären. Lediglich die Anzahl der neun Erstspender blieb konstant und erfreulich hoch. Bemühungen um eine größere Halle schlugen im Vorfeld fehl. „Die Sicherheit habe oberste Priorität und man sehe auch die positiven Begleiterscheinungen der Auflagen“, so Günter Maag, Vorsitzender der hiesigen Rotkreuzgemeinschaft. „Die Wartezeiten können auf ein Minimum reduziert werden und wir als Ausrichter haben eine hohe Planungssicherheit sowohl für das Personal, wie auch für die Verköstigung ,to go’. Einzig die fehlende Nähe zu den Spenderinnen und Spendern mindere – gerade an Weihnachten – die gesellige und familiäre Komponente der Veranstaltung. Das sei ein herber Verlust“, berichtet Maag. „Gehemmt erfolgreich“ muss der Verein als Fazit unterm Strich notieren, was in Summe und in Anbetracht der Lage dennoch sehr positiv zu werten ist. Die Luft nach oben möchte das Söllinger DRK aber nach eigener Aussage im nächsten Jahr schnuppern und alle Spendewilligen, die damit dem Gedanken der Menschlichkeit folgen, begrüßen.

Text & Bild: DRK Söllingen

4. Januar 2021 23:21 Uhr. Alter: 57 Tage